Senat stellt Rahmenplan zur Bebauung von Buch-Süd vor

Am 31.01.2019 hat sich unser direktgewählte Abgeordnete Christian Buchholz die Vorstellung des Rahmenplans zur Bebauung  von Buch-Süd angeschaut. Langfristig plant der Senat hier den Bau von 1650 Wohneinheiten.

Interessant war die Vorstellung des Verkehrskonzepts. Es gibt nämlich keins.

Private PKW sind in dem Konzept nicht wirklich vorgesehen. Die Neubauten sollen ohne Parkplätze entstehen. Stattdessen plant der Senat mit einiger Entfernung zu den Wohnungen eine Quartiersgarage.

Überhaupt fehlt in dem Konzept die verkehrstechnische Anbindung des Berliner Nordens an die Stadtmitte. Die Straßen sind jetzt schon überlastet. Mit 3000-6000 neuen Wohnungen in Blankenburg (Siehe Auftaktarena vom 03.03.2018), 3000 in Karow (Siehe offene Planungswerkstatt Karow) und 1650 in Buch-Süd würden die jetzt schon überlasteten Straßen dermaßen verstopft, dass ohne die Lösung des Verkehrsproblems nicht an Wohnungsneubau zu denken ist.

In seiner Rede unterstellte der Pankower Bezirksbürgermeister Sören Benn, dem ein sehr ambivalentes Verhältnis zu seinen Bürgern in den nördlichen Ortsteilen nachgesagt wird, den Buchern: „Sie wissen gar nicht, in welch einem Paradies Sie wohnen!“

Was wollte er damit sagen? Meint Benn, die Bucher seien unterbelichtet und würden ihre nähere Umgebung nicht kennen? Zuzutrauen wäre ihm eine solche Meinung. Oder kennt er die Verkehrsverhältnisse nicht? Auch möglich! Oder wollte er einfach sagen, in anderen Stadtteilen seien die Probleme noch viel größer? – Na dann soll er doch die Finger von Buch lassen, anstatt eine „lebendige Durchmischung von arm und reich“ erzwingen zu wollen, bei der es auch „ruckeln“ wird. (Originalzitat Sören Benn am 31.01. in Buch).

Die Pankower AfD teilt die Meinung des Bezirksbürgermeisters nicht. Die Bucher und Blankenburger wissen ganz genau, weshalb das Wohnen im Berliner Norden so attraktiv und lebenswert ist. Das soll dich nicht ändern.

print

Facebook